Sonntag, 11. Mai 2014

Die Mütter-Mafia (von Kerstin Gier) #rezensiert




Buchtitel: Die Mütter-Mafia
Autor/in: Kerstin Gier
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 384 (Taschenbuch)
Preis: 8,99 Euro
ISBN: 9783404170319

Erscheinungstermin: 13.03.2014



Inhalt: 

"Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen."



Rezension:

Ich bin absolut begeistert von dem neuen Cover, welches nun "Die Mütter-Mafia" ziert. Es gibt mittlerweile relativ viele Ausgaben dieses Buches, dieses Cover ist jedoch mein persönlicher Favorit. Ich mag es ganz gerne etwas "mädchenhafter" und auch dieser Vintage-Stil gefällt mir sehr gut. Definitiv ein Hingucker!

Ich bin tatsächlich ein Kerstin-Gier-Neuling, dass heißt ich habe bisher kein einziges ihrer vorherigen Bücher gelesen und war demnach sehr gespannt. Ich habe mich bewusst für dieses Buch entschieden, da ich gehofft hatte, mich vielleicht in der ein oder anderen Situation wiederzufinden, da ich mich persönlich auch nicht unbedingt als Bilderbuch-Mama bezeichnen würde.

Was mir direkt zu Beginn schon aufgefallen ist, dass die Autorin sehr viel Sinn für Humor hat und ich relativ häufig beim lesen schmunzeln musste. So macht das Lesen direkt viel mehr Spaß und das Buch lies sich quasi wie von selbst, so schnell war ich damit fertig.

Die einzelnen Charakteren im Buch könnten unterschiedlicher nicht sein und gerade dies macht das Buch so lesenswert. Besonders, da man manche dieser Mütter wohl bereits im realen Leben wirklich kennengelernt hat und meistens nur den Kopf über diese schütteln konnte.

Mütter, die behaupten ihre Kinder könnten modeln, obwohl sonst jeder sieht, dass die Kinder bestenfalls durchschnittlich hübsch sind.
Mütter, deren Kinder hochbegabt sind, obwohl sie nicht einmal der deutschen Sprache wirklich mächtig sind.
Mütter, die einen ständig auf Erziehungs-Fehler aufmerksam machen und jeden Ratgeber und jede Studie zitieren können.
Mütter, die von jeder anderen Mutter innerlich gehasst werden...

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich noch dankbarer dafür, dass ich nicht zu einer solchen Mutter geworden bin. Dann werde ich lieber als Rabenmutter bezeichnet und lasse mein Kind auch Kind sein.
Kerstin Gier hat es geschafft, auf einer humorvollen Weise zu zeigen, dass man auch eine gute Mutter sein kann, wenn man nicht jeden Ratgeber gelesen hat und das eigene Kind nicht fünfsprachig aufwächst. Danke Kerstin!

Bewertung:

7 von 10 Punkte

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