Dienstag, 13. März 2012

Misfit - Jael und das Amulett der Dämonen (von Jon Skovron) #rezensiert



Buchtitel: Misfit - Jael und das Amulett der Dämonen
Autor/in: Jon Skovron
Verlag: Knesebeck
Seitenanzahl: 384 (Taschenbuch)
Preis: 17,95 Euro
ISBN: 9783868734416

Erscheinungstermin: 06.03.2012



Inhalt: 

"Jael fühlt sich einsam und als Außenseiterin. Ohne Mutter aufgewachsen, musste sie ständig mit ihrem Vater, einem strengen und wortkargen Ex-Priester, umziehen. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihm ein uraltes Schmuckstück. Dieses Amulett enthüllt ihr die unfassbare Familiengeschichte und verleiht ihr dämonische Kräfte. Wird sie lernen, diese zu beherrschen, um es mit den furchtbaren Kräften der Hölle aufzunehmen? Wem kann sie sich anvertrauen und wer kann ihr bei ihrem Kampf helfen?"



Zum Buch:

Jael’s Leben ist ein einziges Chaos. Sie wächst ohne Mutter auf, ihr Vater redet nicht sonderlich viel und ständig müssen sie umziehen. Sobald Jael sich an einem Ort etwas heimisch fühlt, heißt es auch schon wieder Koffer packen und weiterziehen. Wieso das so ist, darüber redet Jael’s Vater nicht mit ihr. Auch über ihre Mutter weiß Jael nicht sonderlich viel, außer dass sie kurz nach Jael’s Geburt starb.

An ihrem aktuellen Wohnort lebt Jael nun immerhin bereits seit 2 Jahren. Sie hat eine beste Freundin gefunden und auch die erste Liebe kündigt sich an. Doch dann erfährt sie an ihrem 16. Geburtstag ihr großes Familiengeheimnise – sie ist die Tochter einer Dämonin – und schon wieder scheint der nächste Umzug greifbar nahe.

Doch diesmal lässt Jael sich nicht vertreiben. Nach und nach erfährt sie immer mehr über ihre Vergangenheit und schon bald steht ihr ein Kampf um Leben und Tod bevor. Ob sie diesen gewinnen kann?

Rezension:

Nachdem ich dieses Buch zuende gelesen hatte, beschäftigte mich tatsächlich immer noch die Frage, weshalb dieses Buch ausgerechnet “Misfit” heißt. Ich habe dies anfangs einfach für ein dämonisches Wort oder ähnliches gehalten. Nach kurzer Recherche ist mir dann aufgefallen, dass dies einfach nur englisch ist und so etwas wie “Außenseiter” oder besser “Sonderling” bedeutet. Das wiederum macht natürlich Sinn und plötzlich ging auch mir ein Licht auf.

Die Geschichte um Jael ist wirklich faszinierend und der Schreibstil ist so lebendig, dass man sich tatsächlich die Situation genaustens ausmalen kann. Eine einsame 16-jährige Schülerin, die von ihrem Vater meistens ignoriert wird und nicht weiß, wer sie eigentlich ist – Mitleid verspürt man da als Leser definitiv.

Auch wird Jael sehr realistisch dargestellt. Sobald sie von ihren Fähigkeiten erfährt wird sie nicht übermütig, sondern wird weiterhin von Selbstzweifeln geplagt – wie es wohl in dieser Situation normal wäre. Das macht diesen Charakter sehr sympatisch und liebenswert.

Was ich persönlich allerdings schade finde ist, dass der Autor derzeit dieses Projekt nicht weiterverfolgt und es daher erstmal keinen weiteren Band geben wird. Für die Zukunft ist zwar mehr geplant, aber wann dies tatsächlich realisiert wird steht wohl noch in den Sternen. Wirklich schade, denn ich hätte sehr gerne weitergelesen und mehr über Jael’s Zukunft erfahren.

Eine atemberaubende und wirklich packende Geschichte, die förmlich nach einer Weiterführung schreit! Jon Skovron, wir wollen mehr!

Bewertung:

7 von 10 Punkte

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