Donnerstag, 23. Februar 2012

Caulfield (von Harald Rosenlow Eeg) #rezensiert



Buchtitel: Caulfield
Autor/in: Harald Rosenlow Eeg
Verlag: Gerstenberg
Seitenanzahl: 224 (Gebundenes Buch)
Preis: 14,95 Euro
ISBN: 9783836954297

Erscheinungstermin: 23.01.2012



Inhalt: 

"Wenn er nur bei den richtigen, den coolen Leuten andockt, kann Klaus es schaffen… Er ist neu in der Stadt und fest entschlossen, nicht mehr der ewige Loser zu sein. Doch noch bevor sein neues Leben anfängt, kommt Sturla um, Sturla, sein Eintrittsticket. Aber war der Unfall wirklich ein Unfall? Und wer ist der ominöse Caulfield? Auf der Suche nach der Wahrheit gerät Klaus in ein gefährliches Spiel. Ein Spiel, dessen Regeln er nicht kennt und in dem nichts ist, wie es zunächst scheint…"



Zum Buch:

Klaus’ Mutter hat an der Schule einen Job als Sozialpädagogin erhalten und so ziehen die beiden zusammen nach Oslo. Bereits bei der Ankunft hat Klaus ein komisches Gefühl, denn nicht nur das neue Haus wirkt merkwürdig, sondern auch seine neuen Mitschüler.

Als sein einziger “Freund” Sturla auf seltsame Weise stirbt und keiner sich dafür zu interessieren scheint, stellt Klaus selbst Nachforschungen an und gerät immer mehr in ein tiefes und gefährliches Geheimnis hinein. Immer wieder kommt der Name “Caulfield” zur Sprache, doch wer ist dieser Caulfield? Denn der gleichnamige Hund seines Klassenlehrers ist damit wohl nicht gemeint.

Wird Klaus es schaffen, dass Geheimnis zu lüften? Oder wird er gar selbst sein Leben riskieren?

Rezension:

Das Buch hat sehr gut angefangen und ich war wirklich befesselt von der Geschichte. Immer wieder stellt sich die Frage, wer ist Caulfield? Niemand scheint es erzählen zu wollen, denn alle haben Angst. Zwischendurch habe ich selbst Klaus’ Mutter verdächtigt, weil mir niemand mehr einfiel. Es ist wirklich ein großes Ratespiel für den Leser und doch wird man die Lösung niemals erahnen.

Und genau das hat mich an dem Buch leider auch etwas gestört, denn des Rätsels Lösung ist doch etwas verwirrend und mir eindeutig zu komplex. Man erfährt erst in den letzten paar Seiten, worum es eigentlich im kompletten Buch ging und die Erklärung ist nicht sehr einleuchtend.

Man hätte das Buch vielleicht noch ein wenig überarbeiten sollen und gerade die letzten Kapitel etwas ausdehnen können. Dann wäre es wirklich ein super Thriller gewesen, der sich auch lohnen würde zu lesen. Denn die Idee hinter dem Buch ist wirklich gut und der Autor hat sich viele Gedanken gemacht.

Eine sehr gute Geschichte, die man hätte besser umsetzen können.

Bewertung:

5 von 10 Punkte

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